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Motorradtour Dolomiten 2008
Heimfahrt über Zillertaler Höhenstraße und Achenpass

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Da für Samstagnachmittag Regen gemeldet ist, wollen wir alle möglichst früh auf die Straße und so sind die Mopeds schon vor dem Frühstück reisefertig gepackt. Nach einem guten und reichhaltigen Frühstücksbuffet starten wir kurz vor neun zu dem Versuch als letztes Highlight der Tour die Zillertaler Höhenstraße zu befahren.

Die Auffahrt bis zur Mautstation ist sehr nett, aber als dieses unbesetzt ist, ahnen wir schon was uns blüht. Unser Versuch endet auf 2000 Meter Höhe am Aussichtsplatz Melchboden vor einem Schneefeld. Also fahren wir auf dem gleichen Weg, den wir gekommen sind, zurück und dann auf schnellstem Weg, also über den Achenpass, Richtung Deutschland.

Weiter geht es entlang des Sylvenstein-Stausees bis Vorderriss und von dort aus über die Mautstraße nach Wallgau. Die Strecke von hier bis Walchensee können wir recht flott fahren, aber auf der Kesselberg-Strecke bremst uns ein österreichischer Autofahrer bis weit unter die erlaubten 60 km/h. Weiter geht es von Kochel nach Murnau und von dort, entlang des Staffelsees nach Böbing und Rottenbuch an der B23.

Hier trennen sich unsere Wege und bei einem kurzen Halt verabschieden wir uns herzlich. Ich fahre zunächst über Rudersau Richtung Steingaden und will von dort weiter Richtung Lechbruck. Da es in dieser Richtung aber schon sehr stark nach Regen aussieht, biege ich rechts auf die B17 ab und fahre auf schnellstem Weg nach Frankenhofen, wo ich, kurz bevor es zu regnen anfängt, tatsächlich noch trocken ankomme.

bei der Pause kurz nach dem unbesetzten Maut- häuschen haben wir Hoffnung, ...
am Melchboden geht es nicht weiter!
... aber kurz darauf, am 2000 Meter hohen Melch- boden, stoppt uns (schon wieder) der Schnee

In fünf Tagen habe ich etwas mehr als 1650 Kilometer zurück gelegt. Bei Georg dürften es, wegen der längeren Anreise, etwas mehr, bei Peter wegen der späteren Anreise etwas weniger gewesen sein. Alles in allem war es, trotz des einen oder anderen Regenschauers und einiger Schneefelder, die sich uns in den Weg gelegt haben, eine sehr schöne und erlebnisreiche Tour. Sie hat uns gezeigt, dass die kleinen Pässe am Rand der Dolomiten genau so viel und zum Teil sogar mehr Spaß machen können, als die namhaften, dafür aber auch recht viel befahrenen Passstraßen. Nicht nur deswegen werden wir sicher nochmal wieder in diese Ecke kommen. Vielmehr fehlen uns ja auch noch immer einige Sträßchen, die wir eigentlich diesmal schon fahren wollten aber nicht konnten.

Dann also bis zur nächsten Tour!

Allzeit gute und unfallfreie Fahrt!
Hartmut Obermann


Der unten dargestellte Track ist bei “GPSies” abgelegt und kann hier genauer (z.B. Höhenprofil) betrachtet werden. Die Karte ist interaktiv, so dass man zwischen Gelände-, Karten- und Satelliten-Darstellung umschalten und auch den Maßstab ändern kann. Der Track kann auch in verschiedenen Formaten herunter geladen oder ausgedruckt werden.

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