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Motorradtour Südtirol 2007
Anreise über Hahntennjoch, Kütai, Brenner, Jaufenpass und Jenesien

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Hahntennjoch_klein

Peter, Udo und Uli erreichen das Hahntennjoch

Gestartet wurde die Tour mit einem gemeinsamen Frühstück, zu dem Udo und ich die Brötchen organisieren sollten. Leider hatten wir alle vergessen, dass viele Bäckereien zwar am Sonntag, nicht aber an Feiertagen offen haben. Also gab es zu Spiegeleiern und Speck statt frischer Brötchen nur Knäckebrot, worunter die gute Stimmung aber überhaupt nicht litt.

Nach dem trotzdem sehr reichlichen Frühstück starteten wir pünktlich um neun Uhr in Biessenhofen und fuhren zunächst über Marktoberdorf, Seeg und Pfronten nach Grän im Tannheimer Tal. Über den Gaichtpass ging es runter ins Lechtal, dem wir bis Elmen folgten. Kurz nach Elmen begann der Aufstieg zu unserem ersten richtigen Pass auf dieser Tour, dem 1894 Meter hohen Hahntennjoch.

Da hier oben recht viel los war fiel unsere Pause recht kurz aus. Bei der Abfahrt nach Imst fuhr ich eine Zeit lang hinter einem Radfahrer her, der mit gut 70 km/h den Berg hinunter raste. Nachdem ich mir kurz überlegt hatte, was dem Burschen bei einem Sturz ganz ohne Schutzkleidung wohl alles passieren würde, überholte ich ihn doch.

Von Imst aus ging es zunächst nach Arzl im Pitztal und von dort über ein teilweise sehr schmales und wenig befahrenes Sträßchen über Robben und Sautens im Ötztal. Auf diese Strecke braucht man zwar gut 20 Minuten für die paar Kilometer bis ins Ötztal, dafür hat man aber viel mehr Spaß als bei der Fahrt über die Inntal-Bundesstraße.

Im Ötztal reihten wir uns dann zunächst in die Schlange der unzähligen Motorradfahrer ein, die über das Timmelsjoch nach Südtirol fahren wollten. Da aber schon in Ötz selbst ein irrsinniger Verkehr und Stau herrschte, entschieden wir uns bei einem Tankstop kurzfristig um. Wir fuhren zurück ins Inntal und bogen zunächst rechts ab Richtung Imst. Nach nur zwei Kilometern verließen wir die Bundesstraße wieder und fuhren über Höpperg und Hauseck hinauf nach Ochsengarten im Nedertal. Von hier aus geht es sechseinhalb herrliche Kilometer nach Kütail hinauf, wo wir auf der Terrasse des Dorfstadl unsere erste größere Pause einlegten.

Kuetai-Dorfstadl-klein

Die Motorräder vor dem Dorfstadl in Kütai

Von immerhin 2017 Meter hohen Kütai ging es dann runter nach Sellrain, wo wir rechts abbogen und über Grinzens nach Axams und weiter nach Mutters fuhren. Kurz nach Mutters erreichten wir die alte Brenner-Bundesstraße, der wir (übrigens vollkommen unbelästigt von der Polizei) bis Sterzing folgten.

Hier haben wir erst mal eine Kaffeepause eingelegt, bevor wir den Jaufenpass in Angriff nahmen. Auf der Strecke war natürlich schon einiges los, aber verglichen mit dem was uns ab Sankt Leonhard erwartete war es noch recht ruhig.

Hier trafen wir nämlich wieder auf die Touristen, die mit Motorrad und Auto das Ötztal verstopft und dann das Timmelsjoch überquert hatten. Nun musste wir uns hinter der Kolonne durchs Passeiertal bis nach Meran hinunter quälen.

Kuetai-Dorfstadl-Terrasse-klein

Blick von der Terrasse des Dorfstadl in Kütai

Jaufenpass-klein

Udo und Uli kurz vor dem Jaufenpass

Schon ab Kuens konnte man über dem Etschtal dicke Wolken hängen sehen, deren nasse Ausläufer zum Teil bis zum Boden reichten. In Meran wurden wir kurz geduscht, aber schon auf der Auffahrt nach Hafling war es von oben wieder trocken. Nur der Asphalt blieb noch fast bis Jenesien feucht, was uns auf der schmalen und kurvigen Straße zu gemäßigtem Tempo zwang.

Bei der Abfahrt von Jenesien nach Bozen habe ich mich mal wieder verfahren und so landeten wir auf der alten Jenesier Straße, die mit einem Durchschnittsgefälle von 22% (Maxima 30%!) den Berg hinunter führt. Bei diesem Gefälle und einer Straßenbreite von zum Teil nur knapp zwei Metern ist bei der Abfahrt entsprechende Vorsicht geboten.

Eigentlich wollten wir die Stadt gleich wieder verlassen und auf den Ritten hoch fahren, da aber Peters Moped dringend Sprit brauchte, machten wir uns auf die Suche nach einer Tankstelle. Erst nach fast einer halben Stunde im dichten Bozener Feierabendverkehr konnten wir die herrlichen Kehren hinauf nach Unterinn genießen.

Im Motorradstadel "Moarhof" angekommen gab´s, noch bevor wir unsere Zimmer beziehen konnten, erst mal ein kühles Freibier von Toni. Und nach dem Auspacken und Umziehen ein deftiges Abendessen, jede Menge Benzin- gespräche und dazu nochmal die eine oder andere Hopfenkaltschale.

Peter und Hartmut beim Bier

Peter und ich beim verdienten Bierchen

Zimmer im Motorradstadl "Moarhof"

Die Zimmer im Motorradstadl Moarhof sind alle ...

MotoGuzzi Lodola

Tonis alte MotoGuzzi Lodola steht jetzt in der Bar

Zimmer im Motorradstadl "Moarhof"

... sehr geräumig und bestens ausgestattet!

Südtirol 2007

Anreise

Tour 1

Tour 2

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