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Motorradtour Südfrankreich 2007
Drôme-Tour

Hinweis: Durch einen Klick auf die Bilder werden diese in einem eigenen Fenster im Format 800*600 geöffnet!

Auch heute wollen wir ein paar neue Strecken ausprobieren, diesmal allerdings nicht im Vercors sondern auf der anderen Seite der Drôme. Dazu überqueren wir zunächst den Col de la Croix und folgen der D93 bis Pontaix. Hier wechseln wir auf die Südseite der Drôme und erreichen auf der D157 das Tal der Roanne. An einigen Stellen sehen wir Winzer bei der Weinlese, ansonsten sind wir mal wieder alleine auf der Straße.

hier hat es Kurven ohne Ende!

oben: Hier hat es Kurven ohne Ende!

rechts: Ein herrlicher Blick ins Tal der Drôme

Nach knapp neun Kilometern verlassen wir die D135 vorerst und biegen links zum Col de Pennes ab. Kurz nach der Abzweigung hat man so viele Straßen im Blick, dass man kaum weiss, wo es denn nun eigentlich entlang geht. Die schmale D595 windet sich ständig bergauf und trifft kurz vor dem Pass auf die D140. Da wir den Pass gleich noch mal in die andere Richtung "machen" wollen, halten wir gar nicht sondern wechseln nach ein paar hundert Metern auf die noch schmälere und sehr kurvige D340. Von hier aus genießen wir die tolle Aussicht auf das Tal der Drôme.

Blick ins Tal der Drôme

Durch den kleinen Ort Barnave geht es zur D93, der wir aber nur bis nach Recoubeau folgen. Hier biegen wir rechts auf die D140 ab die uns, ähnlich schmal wie die D340 aber mit wesentlich weniger Kurven, wieder hinauf auf den Col de Pennes bringt. Diesmal legen wir eine ausgiebige Pause ein und das ohne jegliche Störung durch irgendwelchen Straßenverkehr.

SF07-254

oben: Der Col de Pennes selbst ist unspektakulär

rechts: Die zum Teil sehr schmale D340

SF07-256

Bei der Abfahrt folgen wir der D140 vorbei an der winzigen Ortschaft Aucelon wieder hinunter ins Tal der Roanne und zur D135. Dabei genießen wir wieder herrlichen Aussichten und das schmale, verkehrsarme Sträßchen, das aber auch seine Tücken hat. Da häufig eine Wasserablaufrinne fehlt, wird vom Regen viel Sand und Geröll von den steilen Hängen auf die Straße geschwemmt und erfordert ständige Vorsicht.

rechts: Der Herbst zaubert herrliche Farben ins Laub

unten: Die Strecke ist gespickt mit herrlichen Kurven

rechts unten: Da die Straße häufig sehr schmal und zum Teil recht schmutzig ist, sollte man sich nicht zu einer zu flotten Gangart hinreißen lassen!

herbstliche Farben

herrliche Kurven

schmutige Straße

Weiter geht es durch das Vallee de la Roanne bis nach Saint-Nazaire le Desert. Die verschlafene kleine Ortschaft hält uns heute nicht lange, wir wollen über den Col de Muse ins Tal des Roubion wechseln. Die D202 stellt sich als richtige Hoppelstrecke und der Pass als wenig spektakulär heraus. Beim nächsten Ausflug folgen wir lieber wieder der D335 bis zur Quelle der Roanne.

Das idyllische Örtchen Saint-Nazaire le Desert

Leider eher langweilig: der Col de Muse

Das idyllische Örtchen Saint-Nazaire le Desert

Leider eher langweilig: der Col de Muse

Auf halber Strecke zwischen Bouvières und Crupies verführt uns ein Wegweiser zu einem Abstecker. Auf der Karte sind hier nur Feldwege eingezeichnet, aber die Ausschilderung mehrerer Pässe ist einfach zu verlockend. Und tatsächlich, die Straße ist zwar in sehr schlechtem Zustand aber man kann den Teer noch erahnen. Kurz nach einer unbeschilderten Passhöhe geht rechts ein leider gesperrter Feldweg hinauf zum Col Sabatier und von dort weiter nach les Tonils.

Kaum haben wir angehalten, um ein Foto zu machen, kommen vier Pferde und beäugen uns neugierig. Da die "Straße" talwärts weiter geteert ist, fahren wir nach einer ausgiebigen Pause weiter in diese Richtung. Nach nur wenigen hundert Metern endet aber der Straßen- belag und wir stehen auch hier vor einem Schild, das die Weiterfahrt verwehrt.

unten links: Der Wegweiser verspricht einen Übergang nach Les Tonils ...

rechts: ... aber die Schilder muss man wohl als Sperrung interpretieren ... und das obwohl der Weg eigentlich nicht schlecht aussieht

unten rechts: Die Pferde hier bekommen wohl nicht allzu häufig Besuch

das muss man wohl als Sperrung akzeptieren

der Wegweiser verspricht einen Übergang

die Pferde freuen sich über den Besuch

Wieder zurück im Tal folgen wir dem Roubion bis Crupies und biegen dann rechts ab zum Col de la Chaudière. Kurz nach Bézaudun windet sich die gut ausgebaute Straße in sechs Kehren den Berg hinauf. Die Passhöhe selbst macht nicht viel her und wegen der vielen Büsche ist auch die Aussicht nicht sonderlich imposant. Die Abfahrt nach Norden ins Drôme-Tal ist dann aber wieder eine richtige Schau und macht viel Spaß.

Col de la Chaudière

Blick vom Chaudière nach Nordosten

Col de la Chaudière

Blick vom Chaudière nach Nordosten

Da wir heute noch die Motorräder verladen wollen, folgen wir der D164 bis nach Mirabel-et-Blacons und fahren von dort auf schnellstem Weg nach La Grange. Beim verladen der Mopeds hilft mir Friedemann, der mit seinem VW-Bus schon durch die ganze Welt getourt und häufig auf La Grange zu finden ist. Zum Abschluss unseres Urlaubs genießen wir nochmal eine Abkühlung im Pool und einen langen Speziergang mit Nigel, dem Hund unserer Gastgeber.

Das Verladen der Mopeds für die Heimfahrt

Ein letztes Bad im Pool ... und das Ende September!

Das Verladen der Mopeds für die Heimfahrt

Ein letztes Bad im Pool ... und das Ende September!

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